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Zur Baukonzeption
von Kurt und Thomas Schwarze, Architekten, 1972 (Auszüge)

 

Die Gesamtform des neuen Eirene-Zentrums basiert auf einer geschlossenen und straffen Gesetzmäßigkeit. Dies ergibt in räumlich-städtebaulicher als auch in architektonischer Hinsicht folgendes Konzept:  

Die neue Kirche, die Gemeinderäume, Pastorat und Mitarbeiterwohnungen werden von einem Vorhof (Piazetta) erschlossen, der sich nach Osten, zur Morgensonne, öffnet, akzentuiert am Eingang durch den Glockenträger. Diese einladende Piazetta dient der Sammlung und Versammlung der Gemeinde.  Architektonisch bietet sie besondere Merkmale durch Gestaltungselemente,  wie zum Beispiel Gittermauer nebst Glockenträger sowie den durch das Mäanderband ornamental gestalteten Plattenbelag.


 Der quadratische Kirchraum ist gekennzeichnet durch ein umlaufendes Oberlichtband  in schlichten, einfachen Formen. Es bildet durch das große transparente Glasfenster mit der Piazetta eine gewisse größere, räumliche Einheit.


Der Altar, zur Ostwand orientiert, bildet den geistlichen und optischen Mittelpunkt  mit einem gestalteten Tischkreuz. Zur innenarchitektonischen Gestaltung .. gehört ein Bildbehang, der die Formen Quadrat und Kreis aufnimmt.


Der Kirchraum erhält 100 Sitzplätze, die je nach Bedarf veränderbar gruppiert  werden können. Der Gottesdienstbesucher soll durch die helle und freundlich gestaltete innenarchitektonische Atmosphäre des Kirchraumes keinen Bruch  zu seiner gewohnten Umgebung empfinden, sondern das Gefühl haben,  daß sein eigener Alltag hier auch angesprochen ist.


Die räumliche und damit funktionelle Verbindung des Kirchraumes zur Eingangshalle,  d.h. dem Erschließungspunkt auch für Gemeindesaal, Kaminclubraum und Jugend-  bzw. Gruppenräume unterstreicht diese Tendenz.


Das neu errichtete EIRENE-Zentrum hat durch die straffe äußere Gestaltung und die Gruppierung um den Hof eine spezifisch, unverwechselbare Form gefunden. 

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